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Morbus Zellweger und andere peroxisomale Erkrankungen


Bitte beachten Sie, dass an der Abteilung für Neuropathologie und
Neurochemie keine Blutabnahmen durchgeführt werden.
Es werden ausschließlich eingesandte Proben analysiert.


  • Bestimmung von überlangkettigen Fettsäuren und Phytansäure
    Die Bestimmung von überlangkettigen Fettsäuren (C26:0, C24:0, C22:00) und Phytansäure in Plasma/Serum dient zur Diagnose eines Morbus Zellweger oder anderer generalisierter peroxisomaler Stoffwechseldefekte (Stufe1).
    Bei pathologisch erhöhten Werten erfolgt die Analyse abschließend in Leukozyten (Stufe 2).

Methode: Verseifung, Veresterung, Gaschromatographie-Massenspektrometrie

Benötigtes Material: 5 ml Blut oder 2 ml Plasma/Serum (Stufe 1), 10 ml EDTA-Blut (Stufe 2) in beiden Fällen nüchtern
Besondere Regelung bei Säuglingen: 2 ml Blut; nüchtern ist in diesem Fall nicht erforderlich 

Annahmezeiten: Montag bis Donnerstag
8:00 - 15:00 Uhr
  Freitag und vor Feiertagen
8:00 - 14:00 Uhr

  • Bestimmung der Katalase in Fibroblasten (Zusatzuntersuchung)
    Mit Hilfe einer indirekten Immunfluoreszenz-Untersuchung des Enzyms Katalase kann die Existenz oder das Fehlen von Peroxisomen in Fibroblasten visualisiert und somit die Diagnose einer fehlenden oder pathologischen Peroxisomenbildung bestätigt werden.

Methode: indirekte Immunfluoreszenz (IF)-Mikroskopie

Benötigtes Material: Hautstanze/Fibroblastenkultur

Voranmeldung: erforderlich

Annahmezeiten: Montag bis Donnerstag
8:00 - 15:00 Uhr
  Freitag und vor Feiertagen
8:00 - 14:00 Uhr