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Forschungsbereich

Das EPICONN-Projekt ist eine multizentrische Longitudinalstudie, die darauf ausgelegt ist, die Zusammenhänge zwischen der Organisation von Gehirnnetzwerken, der Entstehung von Anfällen, dem Ansprechen auf Therapien und den kognitiven Ergebnissen bei fokaler Epilepsie zu untersuchen.
 

Studiendesign
EPICONN folgt einem zweiphasigen translationalen Forschungsansatz:

Phase 1 - Entdeckungsphase (Jahre 1-4): 
In der ersten Phase werden rund 300 Personen mit fokaler Epilepsie über die teilnehmenden Epilepsiezentren in Wien rekrutiert. Die Teilnehmenden werden umfassenden klinischen und neurobiologischen Untersuchungen unterzogen. Das Ziel dieser Phase ist es, potenzielle netzwerkbasierte Biomarker zu identifizieren, die Krankheitsmechanismen und die Variabilität zwischen den Patientinnen und Patienten erfassen.

Phase 2 - Translationsphase (Jahre 5-8): 
In der zweiten Phase werden die Erkenntnisse aus der Entdeckungskohorte in den klinischen Alltag an mehreren österreichischen Epilepsiezentren übertragen. Der prädiktive Wert und der klinische Nutzen der identifizierten Biomarker werden in der Routinepraxis evaluiert, um ihre Relevanz für die Diagnose, die Therapiewahl und die Vorhersage von Behandlungsergebnissen zu bewerten.