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Über EPICONN

Unsere Mission

30 Mio.+ Menschen weltweit leben mit fokaler Epilepsie
1 von 3 Betroffenen hat trotz anfallssuppressiver Medikation weiterhin Anfälle
0 netzwerkbasierte Biomarker stehen derzeit zur frühzeitigen Therapiesteuerung zur Verfügung

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass fokale Epilepsie keine auf eine einzelne Hirnregion begrenzte Erkrankung ist, sondern Ausdruck dysfunktionaler, weitreichender Netzwerke. EPICONN bringt Neurologie, Neuroimaging, Neurochirurgie, Genetik und maschinelles Lernen zusammen, um die komplexe Architektur neuronaler Systeme bei Menschen mit sowohl medikamentös gut einstellbarer als auch therapieresistenter Epilepsie zu untersuchen. Durch die Zusammenführung multimodaler Daten mit KI-gestützter Analyse übersetzen wir dieses Verständnis in Vorhersagemodelle und netzwerkbasierte Therapien, die Kliniker:innen eine individualisierte Behandlung ermöglichen.
 

Unser Ansatz

Von Hirndaten zur personalisierten Behandlung
In drei Phasen werden multimodale Rohdaten des Gehirns in Entscheidungsgrundlagen für Kliniker:innen umgewandelt.

 

→ Gehirndaten
Neuroimaging-, elektrophysiologische, klinische, genetische und transkriptomische Daten, erhoben bei allen Patient:innen der Kohorte.
→ Netzwerkverständnis
Multimodale Datenfusion und KI-gestützte Modellierung zeigen, wie epileptogene und kognitive Netzwerke organisiert und beeinträchtigt sind.
→ Personalisierte Behandlung
Konnektombasierte Biomarker leiten Operation, medikamentöse Therapie und Neurostimulation — individuell abgestimmt auf jede Patientin und jeden Patienten.